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Habe Zuversicht, wenn es so aussieht, als würde der christliche Glaube „vor die Hunde gehen“. (G.K. Chesterton)

Der christliche Glaube hat in seiner zweitausendjährigen Geschichte schon viel „erlebt“ und wurde schon oft tot gesagt. Ironischerweise hat er seine Gegner langfristig immer überlebt und überwunden. Gott hat dafür gesorgt und wird es auch in Zukunft. So sagt G.K. Chesterton mit Scharfsinn und Humor:

„Mindestens fünf Mal … sah es so aus, als sei der christliche Glaube vor die Hunde gegangen. In jedem der fünf Fälle aber, war es der Hund der starb.“

Eine kleine Dosis von der Zuversicht dieses Spruches hilft gegen ungesunden Zynismus und Kleinglauben in Zeiten in denen es manchmal so aussieht, als käme nun der sechste Hund. Ob er nun kommt oder nicht, man kann jetzt schon sagen, wie es mit ihm ausgehen wird. Vergiss das nicht!

Das Zitat im englischen Original: ‚At least five times … the faith has to all appearances gone to the dogs. In each of these five cases, it was the dog that died.‘ (G.K. Chesterton, The Everlasting Man (New York: Dover, 2007) 249.)

Eine gelungene Predigt ist wie eine geführte Reise zwischen den Welten!

Wer effektiv predigt, spricht seine Zuhörer in ihrem Leben in dieser Welt an, aber er nimmt sie dann mit tief in die Welt der Bibel, bevor er sie dann wieder zurück in unsere heutige Zeit führt, damit sie dort leben, was sie gelernt und gehört haben. Dieses Merkmal einer gelungenen Predigt besprechen Tim Keller, D.A. Carson und John Piper, in einem Video, der seit langem zu meinem Favouriten gehört.

Ein Zitat des Philosophen Paul Boghossian gegen Relativismus und Konstruktivismus

Der Philosophie-Professor Paul Boghossian, welcher seit 1991 an der New York University schwerpunktmäßig Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie und Sprachphilosophie lehrt, diskutiert verschiedene Formen von erkenntnistheoretischen Relativismus und Konstruktivismus in einem seiner neueren Bücher. Ich möchte gerne einen Abschnitt aus dem Epilog zitieren. Der dritte Absatz des folgenden Zitats ist besonders zu beachten, weil dieser den engen Zirkelschluss dieses Denkens offenbart, der häufig in Diskussionen als vermeindliches „Totschlag“-Argument angewendet wird. Boghossian schreibt:

„Die konstruktivistische Kernthese, die uns in diesem Buch beschäftigt hat, besagt, dass Wissen von Gesellschaften in einer Weise konstruiert wird, die ihre kontingenten Bedürfnisse und Interessen wiederspiegelt. …

In seinen besten Momenten … enthüllt sozialkonstruktivistisches Denken die Kontingenz jener sozialen Praktiken, die wir fälschlicherweise als naturgegeben betrachtet hatten. Diese Leistung vollbringt es, indem es sich auf die kanonisierten wissenschaftlichen Begründungsweisen verlässt; es gerät auf Abwege, wenn es versucht, zu einer allgemeinen Theorie der Wahrheit oder der Erkenntnis zu werden. Die Schwierigkeit liegt darin, zu verstehen, warum diese Verallgemeinerungen sozialer Konstruktion so verlockend sind.

Eine Quelle ihrer Anziehungskraft ist offenkundig: Sie geben uns die Macht, jeden Erkenntnisanspruch einfach zurückzuweisen, wenn wir die Werte, auf denen er beruht, nicht zufällig teilen, da wir von vornherein wissen, dass jeder Erkenntnisgegenstand seinen Status nur unserem kontingenten sozialen Wissen verdankt.

Aber damit wird die wirkliche Frage nur vertagt. Warum diese Angst vor der Wahrheit? Woher kommt dieses starke Bedürfnis, sich gegen ihre segensreiche Wirkungen schützen zu wollen? …

Der intuitiv einleuchtenden Auffassung zufolge existieren die Dinge unabhängig von menschlichen Ansichten, und wir können über sie zu Meinungen gelangen, die objektiv vernünftig und ohne Rücksicht auf soziale und kulturelle Perspektiven für jeden verbindlich sind, der verstehen kann, welche Belege für sie sprechen. Auch wenn diese Vorstellung schwer zu begriefen sein mögen, so ist es doch ein Fehler, zu denken, die jüngere Philosophie hätte starke Gründe dafür entdeckt, sie zurückzuweisen.“

Zitiert aus: Paul Boghossian, Angst vor der Wahrheit: ein Plädogyer gegen Relativismus und Konstruktivismus (Berlin: Suhrkamp, 2013) 133-134.

Kevin Neumann – Wenn die Welle kommt

Die Message von Kevin Neumann spricht für sich:

Die Bevölkerung Europas zieht tendenziell in Städte und urbane Regionen

europaeische-bevoelkerung-in-2015

 

Quelle: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Home/bbsr_node.html

Mehr Kommentare zur Grafik unter: http://www.citylab.com/politics/2015/06/incredibly-detailed-map-europes-population-shifts/396497/

Menschenhandel: ein Übel, was zum Himmel schreit

Die Zeiten in denen sich am meisten Menschen in Sklaverei befanden, waren nicht die Zeiten der afrikanischen Sklaven in Europa und den USA vor mehreren Jahrhunderten. Entgegen unserer Intuition, leben wir heute in der Zeit, in der es auf dieser Welt am meisten Sklaven gibt. Besonders schlimm ist, dass viele von ihnen Sex-Sklaven sind. Nach konservativen Schätzungen sind es ca. 20 Millionen Menschen. Man nennt diesen Zustand häufig nur „Menschenhandel“ oder „human trafficking“, aber dahinter steckt weit mehr, wie die folgenden Artikel zeigen. All das zeigt, wie sehr unsere Welt einen wiederkehrenden Richter braucht!

https://www.thegospelcoalition.org/article/9-things-you-should-know-about-human-trafficking

https://www.thegospelcoalition.org/article/9-things-you-need-to-know-about-backpage.com-and-sex-trafficking

https://www.thegospelcoalition.org/article/finding-hope-in-the-fight-against-human-trafficking

Der weltweite Auftrag der Gemeinde Jesu (Video)

Die Gemeindegründungsbewegung Acts 29 hat einen Video rausgebracht, der den Auftrag der Gemeinde Jesu in der Welt von heute auf den Punkt bringt:

(Beim Abspielen nach Möglichkeit auf Vollbild umstellen.)